Das Schloss

Die Geschichte unseres Schlosses

F r ü h e r . . .

war Schloss Ebersberg wohl eine Burg der Hohenstaufer. Der Baubeginn war zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Herren von Ebersberg tauchten in der Geschichte des Mittelalters auf als Förderer des Klosters Adelberg und des Stiftes Backnang, außerdem waren sie Parteigänger der Staufer.

Nach dem Aussterben der Familie im 15. Jahrhundert wechselte das Rittergut häufig den Besitzer. In der heutigen Form wurde das Schloss nach dem Brand der Burg etwa um 1720 vom Kloster Schöntal (Jagst) erbaut.

Nach dem Wegzug der Mönche um 1786 fielen Schloss und Gut Ebersberg - inzwischen war auch ein Dorf dazugekommen - an Württemberg, mit der Auflage, Kirche und Pfarrhaus im Schloss zu erhalten.Nun wurde das Schloss mal als Schule, mal als Weingut, mal zur Schafzucht genutzt.

Das Schloss war die meiste Zeit mit einem Pfarrer oder Pfarrverweser besetzt. 1962 wurde das Schloss frei - die Kirchengemeinde hatte im Dorf eine neue Kirche gebaut.


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Die Diözese Rottenburg-Stuttgart erwarb das Anwesen und übergab es am 17. Juni 1963 der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg. Nach einer ersten Bauphase von 1964 - 1965 wurde das Schloss am 21. Mai 1966 von
Bischof Dr. Carl Joseph Leiprecht als neues Jugendhaus eingeweiht.
Um das Schloss zu modernisieren, wurde 1986 die Projektgruppe Ebersberg gegründet. Diese PG beschäftigte sich in der Zeit von 1986-1990 stark mit Ideensammeln für die Modernisierungsarbeiten und plante ehrenamtliche Arbeitseinsätze auf dem Schloss. 1990 beschloss die Diözesanversammlung der DPSG den Umbau des Schlosses.

Von 1990 bis 1995 wurde an der Entwicklung des Umbau-Konzeptes und dem Finanzplan gearbeitet. 1994 wurde der Konsens mit der Diözese und dem Landesdenkmalamt getroffen. Am 3.3.1995 wurde die Baufreigabe erteilt. 1995 und 1996 wurde an 14 Bauwochenenden und 2 Bauwochen ehrenamtlich gearbeitet. Insgesamt arbeiteten 400 Personen, die 7000 Arbeitstunden und Eigenleistungen im Wert von über 100 000.- DM erbrachten.

Vom 17.5-19.5.1996 wurde das Schloss "wachgeküsst". Im Herbst 1997 waren nach Bauabschluss noch 250 000 DM übrig. Diese Mittel werden für den Dachausbau eingesetzt. 1998 begann die 2. Umbauphase mit einer Bauwoche und 7 Bauwochenenden. Diesmal sind 160 Personen mit 2080 Arbeitstunden und 41 600 DM Eigenleistung dabei. Es gab ca. 50t Schutt. Am 11.11.1998 wurden die Arbeiten im Dachgeschoss abgeschlossen. Nun ist eine Doppelbelegung möglich. Im Dachgeschoss können 19 Personen und im Obergeschoss 45 Personen übernachten. Natürlich kann man auch alle 64 Betten zusammen mieten.

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